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Aktuelle Veranstaltungen

6. Oktober 2018: "Lange Nacht der Museen" - 18.30 Uhr: Beitrag über F.M. Felder von Schülerinnen der Volksschule Schoppernau - anschl. Führung zum Felder - Denkmal auf dem Friedhof mit Dr. Ulrike Längle  - 21.00 Uhr: Vortrag und Präsentation der Publikation zum Thema  "Schoppernauer Weltgeschichte "  Der Streit um das Denkmal für den Schriftsteller F. M. Felder (1839-1869).

23.30 Uhr: Lesung zu Felder vom Museumskurator.

 

25. August 2018, 10.00 Uhr, Gemeindeamt

Führung Felder Museum, Rundgang Schoppernau: Felder-Wohnhaus, Denkmal von F.M. Felder auf dem Friedhof.

Ganztägige Exkursion am 4.8.2018

Ganztägige Exkursion:  "Auf Wegen in Au und Schoppernau, Kaspar Moosbrugger und Franz Michael Felder",  Termin:  Sa. 4. 8. 2018,  Zeit:  9.00 - 16.00 Uhr

Veranstalter:  Rheticus Gesellschaft, Feldkirch,  Anmeldung bei:  hermann.amann@feldkirch.at

"Lange Nacht der Museen" (Sa. 6.10. 2018)

"Lange Nacht der Museen" - 6.10. 2018, 18.00 Uhr bis 00.01 Uhr.  Felder Museum Schoppernau

(c) Harald Geiger

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SAUMARKT KLUB - Veranstaltung zum Gedenkjahr 2018                                    Do. 19. April 2018, 20.15 Uhr, Theater am Saumarkt, Feldkirch

"Die Flucht der Dichter und Denker – Wie Europas Künstler und Wissenschaftler den Nazis entkamen."

 

Herbert Lackner, Vortrag und Gespräch (Buchvorstellung)

Moderation: Burkhard Wüstner, Historiker

 

Deutschlands und Österreichs Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle entkamen den Nationalsozialisten auf oft abenteuerlichen Wegen. Eine Flüchtlingsgeschichte mit vielen Parallelen zu heute – die Betroffenen kommen allerdings nicht aus Syrien und Afghanistan. Sie waren Nobelpreisträger, Universitätslehrer, Künstler, Filmemacher, Philosophen, weltberühmte Schriftsteller und gefeierte Dirigenten, Juden und Christen, Politiker und Zeitungsredakteure, die ein gemeinsames Schicksal einte: Die Nationalsozialisten wollten sie ermorden. Unter den Flüchtlingen: Sigmund Freud, Stefan Zweig, Joseph Roth, Bert Brecht, Thomas, Heinrich, Golo und Erika Mann, Franz Werfel und seine Frau Alma Mahler-Werfel.  Hannah Arendt, Alfred Polgar, Hermann Leopoldi, Ödön von Horvath, Anna Seghers, Robert Stolz, Friedrich Torberg, Karl Farkas, Billy Wilder, Max Ophüls, Max Ernst, u.v.m.

 

Herbert Lackner, geboren in Wien, studierte Politikwissenschaft und Publzistik, war stellvertretender Chefredakteur der „Arbeiter Zeitung“ und danach 23 Jahre lang Chefredakteur des Nachrichten-     magazins „profil“. Er ist Autor zahlreicher zeithistorischer Beiträge in „profil“ und „Die Zeit“.

 

 

Theater am Saumarkt, Feldkirch

www.saumarkt.at

 

Tel.  0043(0)5522 72895

E-Mail:  office@saumarkt.at

 

 

 

 

 

Varian Fry (r.) mit Fluchthelfern in Marseille

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Ankündigung:  Exkursion (ganzt.)

Rheticus-Gesellschaft, Feldkirch

Sa. 04.08. 2018,  Au/Schoppernau

09.00  -  16.00  Uhr

AUF WEGEN VON KASPAR MOOSBRUGGER (AU) UND

FRANZ MICHAEL FELDER 

(SCHOPPERNAU)

 

Anmeldung:  www.rheticus.com

                     Tel. 0043(0)5522 / 304-1271    

                     E-Mail:  rheticus.gesellschaft@gmail.com

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„Beschleunigte Berge. Ein umwelthistorischer Blick in die Geschichte des Wintertourismus in Vorarlberg“ - 12.01.2017, 19 Uhr 30, GH Löwen, Au

"Die Täufer im frühneuzeitlichen hinteren Bregenzerwald" - Freitag 24.11.2017, 19 Uhr 30, GH Löwen, Au-Rehmen

"Der Wälder und sein Haus",  Freitag, den 27.10.2017Beginn: 19.30 Uhr - „Kulturraum“, Gasthaus Löwen, Au-Rehmen

"Erzählcafé", Au-Rehmen, GH Löwen 19.8.2017, 17 Uhr 00

"Der Marshallplan", Au-Rehmen, GH Löwen 30.6.2017, 19 Uhr 30

Auf den Spuren von Franz Michael Felder im Bregenzerwald

„Auf Wiedersehen,  Briefe aus dem Krieg“  -  Ein Film von Max Amann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Anton Willam wird am 29.10.1917 in Au-Rehmen geboren.  1939 wurde er in die Deutsche Wehrmacht eingezogen und nach dem Polenfeldzug           nach Nordnorwegen versetzt.  Aus dem Hohen Norden sollte er nicht mehr in seine Heimat zurückkehren.   

                               

Ein filmisches Portrait über die Tragik des Krieges, gedreht an Orginalschauplätzen in und um Kirkenes, Norwegen.

 

Anton Willam war der jung verstorbene Bruder der Großmutter des Regisseurs Max Amann.  In einem Archiv in Berlin fand er heraus,  dass Willam 1941 mit 24 Jahren in Norwegen durch einen Kopfschuss gefallen war.  Er entdeckte auch ein Buch mit Zeitzeugenberichten, in dem ein Mann schildert, Willam habe ihm sein Leben gerettet und sei später im Lazarett selbst gestorben.                               

Der Klagenfurter Germanist Klaus Amann,  sein Vater,  fand später bei Anton Willams Schwester in Bezau die Briefe des Gefallenen.  Den Regisseur beeindruckte besonders die literarische Qualität der Texte von der Front.  Mit der finanziellen  Unterstützung der Länder Kärnten und Vorarlberg filmte er dann an den Orginalschauplätzen in Norwegen.  „Plötzlich verstand ich die Briefe viel besser,  die Mitternachtssonne,  die Umgebung,  alles wurde auf einmal lebendig“,  sagt Max Amann.     

    

Die Filmpräsentation wird in Anwesenheit des Filmemachers Max Amann stattfinden.  Im Anschluss an die Filmvorführung wird dieser sowie Prof. Dr. Klaus Amann, der seinem Onkel im Film seine Stimme leiht, zur Diskussion und zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung stehen.

 

Filmvorführung:  Samstag, den 1.4. 2017

Beginn:  19:30 Uhr

Ort:  „Kulturraum“,  Gasthof Löwen,  Au-Rehmen

 

Moderation:  Burkhard Wüstner (Historiker)

 

Eintritt:  Freiwillige Spende

 

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Ankündigung:  Vortrag zum 100. Todestag von Kaspar Moosbrugger

Freitag, den 31.3.2017 - 19.30 Uhr – „Kulturraum“, Gasthof Löwen, Au-Rehmen 

Vortrag von Jakob Albrecht (Architekt) zum Thema:                                   Vorarlberger Barockbaumeister - "Auer Lehrgänge"

Freitag, den 18.11.2016, Beginn: 19:00 Uhr

Ort: „Kulturraum“, Gasthof Löwen, Au-Rehmen

Moderation: Burkhard Wüstner (Historiker)

Eintritt: Freiwillige Spende

 

 Jakob Albrecht:  Vorarlberger Barockbau-      meister  -  "Auer Lehrgänge"  (Vortrag)

 

Ansicht:  Ursprünglicher Plan Kloster Einsiedeln von Caspar Moosbrugger, 1703

 

Der Architekt Jakob Albrecht, aus Au-Rehmen stammend, wird in seinem Vortrag auf die „Vorarlberger Bauschule“ bezeichneten Baumeister, die in der Zeit des Hoch- und Spätbarock in Süddeutschland, der Schweiz und auch noch im Elsass tätig waren, eingehen. Bedeutende Vertreter, die auf die Baukunst ihrer Epoche nachhaltigen Einfluss ausübten, waren die Baumeisterfamilien Beer und Thumb sowie Caspar Moosbrugger aus dem hinteren Bregenzerwald. Die meisten Architekten, Maurermeister, Stuckateure und Handwerker waren Mitglieder der 1657 gegründeten „Auer Zunft.“ Von Michael Beer, dem Begründer der Zunft, stammte der Plan, dass sich sein Heimatdorf Au auf den Barockkirchenbau spezialisieren sollte. Im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts verdiente neun Zehntel der erwachsenen männlichen Bevölkerung von Au und Schoppernau ihren Lebensunterhalt mit dem Bauhandwerk.

Die "Auer Lehrgänge", zwei überlieferte Handschriften, dienten zur Schulung der Mitglieder der "Auer Zunft" im Winter, bevor sie zu den entsprechenden Baustellen reisten. Die Entstehungsart der "Auer Lehrgänge" als Lehrstoff und Vorbildsammlung ist unverkennbar und vermittelt nach Albrecht einen Einblick in die theoretische Ausbildung des Bregenzerwälder Barockbaumeister-Nachwuchses.

 

Die "Auer Lehrgänge" sind ca. 300 Jahre alt und wurden wahrscheinlich im Umfeld von Caspar Moosbrugger verfasst, wobei die Autorenfrage nach wie vor offen bleibt.

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"FREMDES BROT" - Film von Tone Bechter über Schwabenkinder

 

Samstag,  3.12.2016, 20 Uhr

Ort:  Schlins,  Pfarrsaal

Musikalische Umrahmung: Gesangsduo "Lia" -   Alia Wüschner (Gitarre) und Julia Jackel (Geige)

 

Kurzvortrag/Moderation: Burkhard Wüstner (Historiker)

 

Eintritt:  Freiwillige Spenden für das Waisenkinder-Patenschaftsprojekt in Tansania -

                                                                                    Eine Weltgruppe Schlins/Röns   

 

Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs Tone Bechter!

 

Text:  Siehe gleichnamige Veranstaltung vom 6.8.2016 im "Kulturraum", Gasthof Löwen, Au-Rehmen

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Lesung und Musik, 16.10.2016, 15 Uhr

Erzählcafé zum Thema „Aufschwung in der Nachkriegszeit“

„FREMDES BROT“ - Film über Schwabenkinder

Seit dem 17. Jahrhundert bis in die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zogen Söhne und Töchter armer Bergbauernfamilien im Schulalter nach Oberschwaben, in den Bodenseeraum und in den Allgäu, um Vieh zu hüten und Stallarbeit zu verrichten. Der Lohn für bis zu sieben Monate Schwerstarbeit bestand vor allem aus dem täglichen Brot.

Die Dokumentation „Fremdes Brot“ von Tone Bechter zeigt wie die „Schwabenkinder“ oft genug schlecht behandelt wurden und entsprechende Erinnerungen mit nach Hause brachten. Der Film offenbart anhand vieler Originalfotos und nachgestellter Szenen, wie sich Buben und Mädchen aus Vorarlberg, Tirol und Graubünden verdingen mussten. Briefzeugnisse einstiger „Schwabenkinder“ erzählen von kräftezehrenden Märschen, Hunger und Angst oder wie auf dem Kindermarkt in Ravensburg die Auswahl durch reiche oberschwäbische Bauern erfolgte. Im Film wird von der Einsamkeit und dem bitterem Heimweh der Minderjährigen berichtet.

Der Andelsbucher Regisseur Tone Bechter wird bei der Filmvorführung anwesend sein.

 

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PRÄSENTATION DES HÖRSPIELS  "Franz Michael Felder  - Aus meinem Leben"  (ORF-Produktion, Erstausstrahlung in Ö1, am 25.12.2015),                                So. 3.7.2016,  16 Uhr,  "Kulturraum" -                                                        Gasthof Löwen,  Au/Rehmen

 Franz Michael Felders Autobiographie "Aus meinem Leben" erschien erst 1904

im "Literarischen Verein" in Wien.  Sie umfasst Felders Leben bis zu seiner Ver-                         heiratung (4.2.1861) mit Anna Katharina ("Nanni") Moosbrugger.    

 

Vor zwei Jahren ist eine französische Übersetzung herausgekommen, in deren Folge 

Felders Lebensbeschreibung als ein Meisterwerk des 19. Jahrhunderts gepriesen wurde.

Die Hörspielversion von Felders "Aus meinem Leben" hat für eine weitere Verbreitung des Werks in Österreich gesorgt.

 

Die Präsentation des ORF-Hörspiels wird in Anwesenheit des Buchbearbeiters Helmut Peschina, des Regisseurs Philip Scheiner sowie des "Soundtrack" - Komponisten und Musikers Philipp Lingg stattfinden.

Franz Michael Felders Autobiographie "Aus meinem Leben" soll sich in der Intension der Bearbeiter im Hörspiel in all seinen Facetten entfalten. Daher wurden Tempo und Anmutung bewusst reduziert gewählt. Es dringt das 19. Jahrhundert durch die Zeilen, ohne aber den zeitgenössischen Hörer zu langweilen.  Der Schauspieler Michael Dangl versteht es sowohl das Altertümliche als auch das Moderne in der Stimme zu führen.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Franz Michael Felder - Vereins,

von Bregenzerwald Tourismus sowie der Gemeinde Schoppernau.

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HINWEIS:  Vortragsveranstaltung zum "Reformationsjahr":   Vortrag von Dr. Mathias Moosbrugger:     "Die Täufer im frühneuzeitlichen hinteren Bregenzerwald", am 24.11.2017,  19.30 Uhr,  "kultur-            raum", Gasthaus Löwen, Au-Rehmen.

 

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Erzählcafé zum Thema "Wiederaufbau und wirtschaftlicher Aufschwung in der Nachkriegszeit".  Erneut wird im August im thematischen Zusammenhang mit dem Vortrag über den Marshallplan (30.6., 19:30 Uhr) wieder ein Erzählcafé im Löwen in Au-Rehmen stattfinden. Datum: 19.8.2017 - Beginn: 17 Uhr

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Nochmalige Felder-Hörspielpräsentation ("Aus meinem Leben"  - 56 Min., Erstausstrahlung in Ö1, am 25.12.2015) im Klostertal-Museum.                       So. 30.10.2016, 15 Uhr, Wald am Arlberg, Moderation: Burkhard Wüstner, Musikalische Umrahmung: Philipp Lingg (Stimme/Akkordeon/Gesang)               Eintritt: Freiwillige Spende

 

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Der Film „Sie dachten anders“  schildert die Situation von Deserteuren im Zweiten Weltkrieg in Vorarlberg.  Er beschäftigt sich mit dem Widerstand gegen ein diktatorisches Regime, den manche mit ihrem Leben bezahlen mussten. Viele ehemalige Deserteure mussten nach den Ängsten, inneren Kämpfen und Handlungsweisen, die sie im Krieg erlebten, mit dem Stigma des Verräters weiterleben. In Österreich war es erst 2009 so weit, dass der Nationalrat diese Opfer der Verfolgung durch Wehrmachtsgerichte rehabilitierte.  Nach langen Vorbereitungsarbeiten wurde im November 2015 in Bregenz das Widerstands- und Deserteursdenkmal der Öffentlichkeit übergeben.

Im Mittelpunkt der Spieldokumentation kommen Zeitzeugen aus dem Großen Walsertal über ihre schwere Vergangenheit als Deserteure und Widerstandkämpfer zu Wort.  Die Beispiele  eines 14-jährigen Kindes, das verhaftet wurde und einer schwangeren Frau, die ins Gefängnis gebracht wird, lässt tief in die Lebensumstände der damaligen Zeit blicken.

Einen Schwerpunkt bildet dabei die Geschichte der Familie Burtscher aus Sonntag, die in Sippenhaft kam.  Gerade im Großen Walsertal,  in dieser bäuerlichen und harten Region, gab es eine große Zahl an Deserteuren.  Die Erzählung geht aber auch über Vorarlberg hinaus und beleuchtet die damalige Situation der „Andersdenkenden“.

Der Film wurde zum Teil an Orginalschauplätzen gedreht.  Mit eindrücklichen Bildern werden die Umstände und Begebenheiten der Deserteure erklärt und sie zeigen die Entstehung des Widerstands.

„Mein Film erzählt eine traurige Geschichte aus unserer Vergangenheit, die sich nicht mehr wiederholen und nicht vergessen werden darf.  Gerade deshalb muss darüber gesprochen werden.“,  so der Regisseur Tone Bechter des Films „Sie dachten anders“  (A 2012, 65 Min.).

Der Andelsbucher Filmemacher wird bei der Filmvorführung persönlich anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

 

FILMVORFÜHRUNG:  "Sie dachten anders" - Film von Tone Bechter, am 22.5.2016, 

17 Uhr, Gasthof Löwen, Au-Rehmen, "Kulturraum", Eintritt 6 Euro. Diskussion im An-

schluss unter Anwesenheit des Regisseurs, Moderation Burkhard Wüstner, Historiker

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Vortrag über den bedeutenden Pestalozzi-Lehrer Joseph Schmid aus Au-Rehmen (1785-1851)

 

 

 

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"Kriegsende in Au/Schoppernau" - Veranstaltung zu 70 Jahre Kriegsende im hinteren Bregenzerw.

 

 

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                                             bm.wuestner76@gmail.com